ProjektUmgestaltung Foyer DomForum

Projekt

 

Wettbewerb im DOMFORUM, Köln
Umgestaltung Foyer DOMFORUM

Leistungsphasen

 

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Projektbeschreibung

Bei dem DOMFORUM handelt es sich um ein denkmalgeschütztes Foyer, welches zugleich als Informations-, Beratungs- und Begegnungszentrum, Veranstaltungsort kirchlicher Konzerte sowie als Café und Treffpunkt genutzt wird. Es steht direkt gegenüber dem Kölner Dom und ist die Informationsstelle für Touristen.

Das Forum erstreckt sich über zwei Etagen, der untere Raum wird komplett als Kino genutzt. Durch diese Gegebenheit entstehen Probleme – zum Beispiel die gegenseitige Behinderung verschiedener Abläufe bei der Beratung, Getränkeausgabe, Veranstaltungen oder Büroarbeiten. Durch die Raumknappheit fehlt eine Abschirmung der Beratungsgespräche, es herrscht Mangel an räumlicher Trennung von verschiedenen Zonen und es gibt Lagerprobleme.

Daraufhin entschied sich das Erzbistum Köln für die Umgestaltung des Foyers und lädt drei Architektenbüros zu einem Wettbewerb ein. Das Ziel der Neugestaltung ist es, die Multifunktionalität des Raumes durch ein möglichst bewegliches Mobiliar zu unterstützen, die verschiedenen Nutzungen räumlich zu trennen und die Präsentationsflächen zu optimieren. Bei der Planung hat das Architekturbüro MIRJAM PELL den Charakter des Gebäudes aufgenommen und in die Gestaltung einfließen lassen. Das Herzstück des Raumes soll eine stark geschwungene Theke bilden, welche den Raum optisch in die Zonen einteilt und den Besucher, durch ihre Wölbung nach innen, „auffängt“. Hinter der Theke befinden sich, durch schallsichere Glasscheiben abgetrennt, die Beratung und Hintergundarbeitsplätze. Es entsteht eine ruhige und ungestörte Rückzugszone. Wenn der Besucher durch einen der beiden Eingänge das Foyer betritt, gelangt er sofort in das Café. Dies wurde bewusst so gewählt, da es einladend für den Besucher wirkt und er sich willkommen fühlt. Zu dem Wunsch nach Möbeln, welche zugleich mobil, attraktiv und gemütlich sein sollen, hatte das Architekturbüro die Idee, flexible Holzbänke zu bauen. Diese sind einfach mit Lehnen und Kissen zu ergänzen. Als Besonderheit ist in den Lehnen der Dom als Symbol ausgestanzt. Die Bänke werden mit stapelbaren Stühlen kombiniert, diese können in einer blau lackierten Glasbox vor dem Treppenhauskern gelagert werden. Diese Box erfüllt verschiedene Funktionen, wie zum Beispiel Lager der Küche, Auslage für Prospekte und Informationsbroschüren. Ebenfalls hat sich das Büro Pell Architekten Gedanken über die Präsenz des DOMFORUMs nach außen gemacht. Als Idee können Stehtische außen aufgestellt werden, dadurch wirkt es einladender und die Verbindung von außen nach innen wird verstärkt. Durch ein Lichtkonzept wird die bereits schöne Glasfront des Forums beleuchtet und ihre Wirkung unterstrichen. Als Besonderheit gibt es im Inneren und außerhalb des Forums eine schwenkbare Bühne, welche in verschiedenen Positionen bespielt werden kann. So wird dem DOMFORUM noch einmal mehr Aufmerksamkeit nach außen auf der Domplatte geschenkt.

Skizzen und Zeichnungen

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